Nur ein paar unwichtige Worte...

Wie man sich wirklich fühlt kann man manchmal einfach niemanden sagen. Nicht, weil man nicht weiß wie man fühlt.Nicht, weil man nicht weiß wieso man so fühlt. Nicht weil man keinem Vertraut.
Sondern einfach nur weil man nicht die richtigen Worte dafür findet, es so auszudrücken das man es verstehen könnte, oder man kann es nicht sagen weil man der anderen Person seine eigene Situation nicht zumuten möchte.
Kennst du das, wenn du jeden Tag versuchst von außen zu strahlen und keiner merkt, wie du innerlich Tag für Tag ein bisschen mehr kaputt gehst, du manchmal die Fassung vor anderen verlierst und deine Gedanken dich zu tränen rühren und die anderen sehen können wie Schwach du bist.
Du hast das Gefühl das sich keiner für dich Interessiert, du fühlst dich einsam und alleine.
Du blickst hoch, hoch in den Himmel und du versuchst eine Erklärung zu finden wie es nur soweit kommen konnte, wie es dazu kam das du jetzt so bist wie du bist, wie es jemals soweit kommen konnte.
Du wünscht dir die Person neben dich die du am meisten liebst, mit der du fast jeden Tag lachen konntest, der du alles erzählen konntest und nun sitzt du alleine da und weinst.
Du vermisst die guten alten Zeiten und willst sie zurück. Du suchst immer die Schuld an dir selber und schaust jetzt wie so oft in den Spiegel. Du siehst diese erbärmlichen Tränen in deinen Augen, du siehst sie da wo früher das Glitzern war. Du hasst deinen Körper, du hasst einfach alles an dir, du willst so sein wie die anderen. Du willst dieser Mensch den du da im Spiegel siehst nicht sein.
Auf der suche nach dir selbst, bist du in ein unendlich tiefes schwarze Loch gefallen, keiner war da der dir hoch hilft. Du schaufelst dich unbewusst immer und immer tiefer hinein. Alles scheint so aussichtslos. So wie fast immer bist du auf dich alleine gestellt und fast alle geben dir das Gefühl, dass du unnötig bist, keiner braucht dich, keiner ist da und liebt dich. In all den Jahren hast du dich verändert, du bist kalt, hast keinen an dich heran gelassen, aber jetzt öffnest du dich Stück für Stück um an andere heran zu kommen um ihnen evtl. zu gefallen. Du weißt nicht ob du vor Glück weinst oder einfach nur weinst weil alles nur aussichtslos erscheint. Du bist schuld daran, dass du geworden bist, wie du jetzt bist, du bist schuld, dass du so tief gefallen bist. Und als dir das alles klar wird willst du einfach nur wegrennen, aber du bist gefangen.
Für immer in deinem erbärmlichen Körper.


"Und dann sitzt man da, bricht in Tränen aus und fragt sich: Wozu das Ganze noch?"
Alle sind sie glücklich, nur ich nicht. Es kann doch nicht so schwer sein glücklich zu sein wenn es so viele Menschen sind. Was mache ich nur falsch? Warum darf ich nicht glücklich sein? Es ist nun wieder ein Jahr voller Schmerz vergangen und ich bezweifle das es besser wird. Wann darf ich endlich ein glücklicher zufriedener Mensch sein? Sag mir wann? Ich halte diesen Schmerz nicht mehr aus. Ich kann nicht mehr.

Kennst du das, wenn du nachts alleine im Bett liegst, nachdenkst bis dir die Tränen kommen, und du jegliche Hoffnung verlierst?
Kennst du das Gefühl, du bist in einem hellen Raum und doch ist es dunkel und kalt. Du lachst mit ihnen, doch in Wirklichkeit bist du traurig. Du bist umgeben von Menschen und doch so allein.Du hast alles und doch fehlt dir was.


Kommentare

  1. Mensch, sowas zu lesen bringt einen ja richtig zum Nachdenken.
    Richtig Toll geschrieben.
    P.S. Kopf Hoch!

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  2. Wow, alles was du da schreibst trifft auf mich zu.
    Aber wir halten zusammen :)
    Nicht so einfach , ich weiss wie sich das anfühlt, aber Kopf Hoch.

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  3. Schöner zum Nachdenken anregender Text und auch von mir ein >>Kopf Hoch!<<

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  4. Head up Girl, ich denke das du eine ganz tolle Person bist und nur deine Mitmenschen es nicht richtig erkennen können und mich macht die Stelle mit dem Spiegel richtig Traurig, denn "Gott" hat uns alle Wunderschön erschaffen, auch dich!

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  5. Ich verfolge dich schon etwas länger, vor allem auf deinem Tollen Instagram Account und deine Mit Menschen mögen dich, die Menschen wissen zwar nicht wie du ausschaust da du das ja scheinbar nicht möchtest, und trotzdem sie es nicht wissen, teilen sie deine Leidenschaft mit dir und begleiten dich hier auf deinem Blog und auf Instagram. Ich meine ich kann mich noch erinnern wie dein Account 500 Abonnenten hatte und wo stehst du jetzt 10k? Aussehen ist nicht alles meine Liebe.
    Und ich denke das du bald aus dieser Phase rauskommst wo du so denkst, denn sowas zu lesen stimmt einen leicht Traurig.
    Auch von mir Kopf Hoch.

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